SNB 2011 / 12: Gigantische Bereicherung der Megabanken durch Waschen von Flucht-Euro.

Der geheime, mafiöse Plan Nr 1 von SNB-Chef Hildebrandt und UBS-CEO Ermotti, „synchronisiert“ durch SNB-Bankrat Economiesuisse-Chef Bührer.

Weihnachten 2011, letzte Vorlesung im Auditorium Maximum der Uni München.

Prof. Sinn erklärt den Studenten und der versammelten Spitze der Deutschen Wirtschaft und Banken, dass er und seine „Wirtschafts-Weisen“ böse überrascht worden seien: 400 Milliarden Euro Fluchtgelder seien in nur 4 Monaten aus dem südlichen Europa nach Deutschland und Holland gebracht worden; aus den Ländern, die eigentlich schon alle illiquid sein sollten.

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Dieses „Geld“ war von den Nationalbanken dieser Länder aus den sog. ELA (Emergency Liquidity Assistance) „gedruckt“ worden, und als Kredit, ohne grosse Sicherheiten, dafür mit bis zu 99 Jahren Laufzeit bei unter 1% Zins, an „dubiose Kreise“ vergeben worden, die sie zu deutschen Banken „transferierten“, um dann damit in Deutschland „einkaufen“ zu können.

Die Folgen fasst Prof. Sinn für die zukünftigen Volkswirte etwa so zusammen:

„Die Assets, die da weggeben wurden für diese (Flucht-)“Gelder“, ist unsere Altersvorsorge und das was wir unseren Kindern übergeben wollten. …. Diese „Gelder“ sind Forderungen der EZB (gegen einen Schuldner in Griechenland). Hinter diesen Forderungen stehen nun unsere Kinder. Sie müssen nach Spanien, Italien und Griechenland laufen, um das Geld wieder einzuklagen. Wie wollen sie das machen?“

Was Prof. Sinn und wir Schweizer Zuhörer, noch nicht wussten und erst am 08.06.2012 in der NZZ lesen sollten:

August 2011: Die Euro-Kapitalflucht hatte in der Schweiz begonnen, eingeleitet von der SNB und den beiden Schweizer Megabanken UBS und CS!

Der Euro war seit 2008 im Sinkflug, der sich im Frühjahr 2011 beschleunigte. Trotz grossen Bewegungen der Wechselkurse, blieben die Fremdwährungsbestände der SNB und die Girokonten der Grossbanken mehr oder weniger konstant. Niemand wollte mehr Euro kaufen, schon gar nicht die Schweizer.
Dann „plötzlich“, in wenigen Tagen Ende August 2011 fliessen, streng geheim, ca 270 Milliarden Euro „fremde Währungen“ in die Schweiz, und werden bei Wechselkursen nahe 1:1 „gewaschen“. (Das ist ungefähr doppelt so viel wie nachher nach Deutschland!) Der Hauptteil von ca 160 Milliarden Euro wird von den beiden Megabanken auf ihre Girokonten bei der SNB hereingenommen, ca 90 Milliarden werden in die „Währungsreserven“ der SNB verbucht.

Parallel wird in der Wirtschaftspresse vom rührigen Economiesuisse-Chef Stimmung für eine Abwertung des „zu hoch bewerteten Franken“ gemacht, der „schon viele Arbeitsplätze aus der Schweiz ins Euro-Land vertrieben hätte und eine existentielle Gefährdung vieler Unternehmen“ sei.

Am 6. September 2011 tritt der SNB-Präsident vor die Medien und die internationalen Gremien, denen er angehört, und verkündet:

„Die Nationalbank legt einen Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest.“

In den Folgemonaten verkaufen die beiden Megabanken (nicht die SNB, siehe unten!) und der clevere Nationalbank-Präsident ihre riesigen Überbestände billig gekaufter Euro portionenweise bis ins Frühjahr 2012, mit satten „SNB-abgesicherten“ Gewinnen von total mindestens 32 Milliarden Fr (x-mal?).

Alles immer noch geheim, für alle Externen!
Diese Gewinne erscheinen in keiner Jahresrechnung der Megabanken, werden auch nicht versteuert.

Eine Strafanzeige an den Oberstaatsanwalt Brunner in Zürich, im Juli 2012, wird intern 2 Jahre verschlampt, bei der „Weitergabe“ an die Bundesanwaltschaft; darauf direkt eingereicht nach „Bern“ an Bundesanwalt Lauber, haben wir 5 Jahre nichts mehr gehört.