SNB 2012 – 2018: Verdrängung der Schweizer Arbeitenden und Sozial-Versicherungen vom Schweizer Kapital- und Kreditmarkt.

Der unglaubliche, diabolische Plan Nr 2 vom „ausscheidenden“ SNB-Chef Hildebrandt und von ex SVP-Finanzministerin Widmer-Schlumpf, weitergeführt von zwei „schwachen Buchhaltern“, (neu) SNB-Chef Jordan und (ex Landi) SVP-Finanzminister Maurer.

Die Megabanken erfreuten sich satter Gewinne auf den „gewaschenen“ Euros, bis weit ins 2013 hinein. Auch Hildebrandt’s abgeschobene Frau wurde ein wenig reicher. Aber „Senkrecht-Starter“ Hildebrandt und seine Bundesrätin wollten höher hinaus: Er sass schon in den wichtigen Spitzen der internationalen Finanzbranche und der Politik, hatte seinen „Abflug“ zum Vizepräsident der mächtigsten Fondsgesellschaft schon vorbereitet und verkehrte nun mit Witwen von östlichen Oligarchen. Die Bundesrätin aus hinter den Bergen sah sich schon in höheren Positionen bedeutender internationaler Finanz-Institutionen.

Dazu mussten sie aber auch die reiche Schweizer Volkswirtschaft dem Diktat der grossen Finanzpartner „opfern“. Und das taten sie: Nach den 270 Milliarden im August 2011, wurden ab Frühjahr 2012 monatlich 50-80 Milliarden Fluchtgelder aus Süd- und Ost–Europa herein genommen, „gewaschen“ und in Scheizer Franken umgetauscht. (Die Investitionen der US-Freunde von Hildebrandt nicht zu vergessen!)

Total liegen heute in den sog.“Währungsreserven“ der SNB schätzungsweise 700 Milliarden dieser Flucht-Euro, und im Schweizerischen Kapital- und Kreditmarkt floaten die ca 800 Milliarden Schweizer Franken, welche die „dubiosen Kreise“ von der SNB dafür erhalten haben.
(Auf den Streit über die korrekte Verbuchung dieser riesigen Summen kommen wir später.)

Nur Nationalrat Hans Kaufmann, unser „besseres Finanzgewissen“, warnte vor der drohenden Entwicklung.
Um zu verstehen, was hier abgelaufen ist und heute abläuft, mussten wir nach vielen Jahren noch einmal die Vorweihnachts-Lesung von Prof. Sinn anschauen, und auf unsere Volkswirtschaft umbenennen:

http://mediathek.cesifo-group.de
[Veranstaltungen >> Einzelveranstaltungen >> Hans-Werner Sinn: Ist der Euro noch zu retten? (2011)]

Dabei sollte man nicht vergessen: Deutschlands Wirtschaft ist ca 6 mal grösser als unsere, die Zahlen der Geldströme und Kapitalbilanz-Saldi sind aber in der Schweiz höher als in Deutschland, und damit die Auswirkungen auf den Steuerzahler entsprechend gravierender.

Dieses sog. „Aussengeld“, ca. 3-mal grösser als der gesamte jährliche Kapital- und Kredit-Bedarf der Schweiz, verdrängt das „Binnengeld“ aus dem Markt, d.h. das angesparte Volks-Vermögen von uns arbeitenden Bürgern und unseren Sozialversicherungen. Unser Geld bringt keine Rendite mehr; die SNB hat Negativzinsen eingeführt. Der Staat kann sich bedienen, im Überfluss; er erhält noch einen Bonus auf den aufgenommenen Krediten, grösser als die Inflation. Zum Abzahlen der steigenden Schulden bezieht er immer mehr Steuern und Gebühren, von uns Arbeitenden.

Der Staat mit seinen Staatsbetrieben macht alles, was er nicht echt kann und daher auch nicht machen sollte, mit riesigem Overhead und riesigen Kosten: vom Verkehr, über Kommunikation und Energieversorgung, bis zum Gesundheitswesen und zur Betreuung der Kinder und der Alten. (Nur den Schutz vor Einwanderung und Krieg, seine Ur-Aufgaben, macht er nicht und kann er mit ungenügenden Organisationen nicht mehr machen.)

Unser Geld wird weniger und weniger wert. Die Löhne der arbeitenden Bevölkerung sind kaum gestiegen in den letzten 20 Jahren. Unsere Kaufkraft geht unter in der riesigen Kaufkraft des Aussengeldes: Früher kamen die Deutschen in die grenznahen Migros- und Coop-Supermärkte und tankten noch voll für die ganze Woche; heute ist das Bild umgekehrt. Wir Schweizer zahlen über 60% mehr für den täglichen Bedarf oder für unsere Krankheit.
Das Beschämendste sind die Kosten im Alter, die jeden Senior nach wenigen Monaten im Altersheim zahlungsunfähig machen, so dass ein Gericht nach dem Tod ihn noch als Konkursfall „abwickeln“ muss. Und alles nur, weil der Staat im Null-Zins-Geld schwimmt und wir unser Erspartes nicht mehr anlegen können.

Hildebrandt und seine US-Partner, und unsere BDP/SVP-Finanzminister haben ihr Ziel erreicht:
Unsere grossartige Eidgenössische demokratische Zivilgesellschaft, mit ihrem Gesellschaftsvertrag zwischen Arbeitenden und Besitzenden, ist kaputt!!
Wir haben heute eine 2-Klassen-Gesellschaft; ca 80% der Bevölkerung bilden in wenigen Jahren ein sog. „Prekariat“: Sie leben in ständiger Angst vor den prekären Umständen ihrer noch ein wenig ärmeren Kollegen und Bekannten, und sie wissen „mit tödlicher Sicherheit“, dass es nach der Pensionierung, auch für ihren bescheidenen Lebensstil, „einfach nicht mehr reichen wird.“

Und die grossen ausländischen Investoren und Konzerne kontrollieren unsere Schweizer Industrie und führen ihre Gewinne ab, seit der Untenehmenssteuer-Reform I zur Häfte steuerbefreit. Unsere Sozialversicherungen gehen leer aus.

Herr Hildebrandt wurde, unseres Wissens, nie angeklagt für seine Machenschaften. Er ist schon wieder ein hochbezahlter Redner in verschiedensten Wirtschaftskreisen und wird sehr wahrscheinlich noch einmal als „Retter“ unserer Banken gehandelt.